Institute for Communication Systems
HSR

Kompetenzen

Wireless Communications (Physical Layer)

Das Institut für Kommunikationssysteme ICOM entwickelt Hardware und Software für alle Arten von drahtlosen Systemen. Dazu gehören Antennen, welche am ICOM mit EM-Tools simuliert und anschliessend in der eigenen Antennenmesskammer ausgemessen werden. Eine breite Projekterfahrung weist das ICOM auf im Design und in der Implementierung von Algorithmen für diverse Funkstandards (GSM/UMTS, ISM, RFID, RADAR) auf.

Digitale Signalverarbeitung

Das ICOM verfügt über fundierte Erfahrungen im Bereich Signalverarbeitung. Die Anwendungen sind weit gestreut und reichen von drahtloser Übertragung und drahtgebundener Kommunikation bis zu Sprach-, Bild- und Videoverarbeitung. Das Institut weist Kompetenzen sowohl im Entwurf von Algorithmen auf als auch in der Implementierung auf diversen DSP-Plattformen.

Drahtlose Sensornetzwerke

Das ICOM hat in den letzten Jahren verschiedenste Drahtlose Sensornetzwerk Projekte erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen. Das bekannteste davon ist RockNet, welches eingesetzt werden kann, um Felsstürze und Hangrutsche zu detektieren. Das Institut weist daher eine hohe Kompetenz in diesem Bereich aus und kann ein drahtloses Sensornetzwerk von der Konzeption bis zur Serienreife entwickeln.

Navigationssysteme

Das ICOM hat wiederholt in grossen europäischen Projekten zur Thematik „Moderne Algorithmen für satellitenbasierte Navigationssysteme“ mitgemacht. Ausserdem hat das Institut eigene GPS-Tracker und –Logger entwickelt, mit denen sich Sportanlässe in Echtzeit auf dem Internet verfolgen lassen. Am ICOM entwickelte GPS-basierte Sicherheitssysteme (z. B. Kollisionswarner) laufen in einigen Schweizer Bus- und Tramflotten.

Regelung von Mehrgrössensystemen

Die Regelung eines komplexen Systems erfordert die genaue Messung und Schätzung des Systemzustands. Für die Schätzung ist es nützlich, Daten mit verschiedenen Sensorsystemen zu erfassen und miteinander zu verarbeiten. Das ICOM bietet Unterstützung, Regler zu Mehrgrössensystemen «aus einem Guss» zu generieren, z. B. mit H2- oder H-Methoden.